Industrielle und kommunale Landschaftspflege

Bekämpfung von Herkulesstaude

Die Herkulesstaude (Riesenbärenklau, bot.: Heracleum mantegazzianum) stammt aus dem Kaukasus. Sie taucht vermehrt an Straßenrändern, Industriebrachen oder sonst ungenutzten Flächen auf.

Durch ihr enormes Vermehrungspotential von mehreren 10.000 Samen pro Pflanze wird die Herkulesstaude zunehmend dort zu einem Problem, wo Menschen mit ihr in Kontakt kommen oder die heimische Pflanzenwelt verdrängt wird. Die Gefahr für den Menschen geht von dem Saft der Pflanzenteile aus (Inhaltsstoff: Furocumarine), der unter Sonnenlicht (UV-Strahlung) zu schweren Hautverbrennungen und Schwellungen führt. Gefährdet sind insbesondere Kinder, die mit den Pflanzen oder Pflanzenteilen spielen, sowie Gärtner, Straßenwärter und Land- und Forstwirte.

Neben den manuellen Verfahren haben wir gute Erfahrungen mit den Herbizideinsätzen zur Bekämpfung gesammelt. Hierüber geben wir Ihnen gerne weitere Auskünfte.